Fremde Freunde – Patenschaften mit Flüchtlingen

„Wir wollen, dass aus Fremden Freunde werden und Menschen aus anderen Ländern sich in unserer Stadt wohlfühlen!“

Deshalb vermittelt und begleitet der Polylux e.V. Patenschaften zwischen Einheimischen und Geflüchteten, die auf dem Datzeberg leben! Die ehrenamtlichen Paten begleiten und unterstützen Geflüchtete, dabei sind sie z.B. Ansprechpartner/in in Alltagsfragen, helfen bei Hausaufgaben/beim Deutschlernen oder machen einfach etwas schönes gemeinsam.

Wenn du auf dem Datzeberg oder in der Nordstadt lebst und Patin oder Pate werden möchtest, melde dich bei uns über das Kontaktformular oder schreib direkt eine E-mail oder ruf an!

polylux e.V. / 0395-55793033 / fremdefreunde@polyluxev.de
weitere Informationen findet ihr auch auf der Homepage des Vereins: http://www.polyluxev.de/fremde-freunde

Das Projekt wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert.

 

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HelferInnen-Treffen

Hallo Alle, die ihr unseren Blog regelmäßig verfolgt, bereits aktive Helfer seit oder uns mit einer guten Idee unterstützen wollt. Am 20. Dezember um 15.30 Uhr ist unser nächstes Treffen. Wir klären gerade die Location, achtet also bitte auf Aktualisierungen!

Toll wäre, wenn wir es uns auch ein bisschen gemütlich machen können und jeder eine Kleinigkeit zum Snacken mitbringt. Ist immerhin der 4. Advent. Für Getränke (Kaffee, Tee, Saft) sorgen wir.

Handwerkliche Fähigkeiten gesucht

In Neubrandenburg benötigt eine alleinerziehende Frau (russischsprachig) handwerkliche Unterstützung bei einigen Arbeiten in der Wohnung (Lampen aufhängen, Gardinenstangen anbringen etc.).

Wer Zeit und Talent für diese Unterstützung hat, meldet sich bei uns per Mail (nbhilft@solidaris.me). Die Familie wird von der AWO betreut und  der Kontakt begleitet.

Bedarfsliste für Fünfeichen

Der Winter geht grade erst richtig los, von Tag zu Tag wird es kälter. Deswegen werden immer noch warme Wintersachen sowohl für Frauen, als auch für Männer Benötigt:

  • Herrenunterwäsche (sehr gut erhalten) Gr. 5-6
  • Socken
  • Herrenpullover und -jacken Gr. S-M
  • Badelatschen bis Gr. 44
  • Windeln in Größe 4 + 5
  • Kinderwagen
  • Taschentücher
  • Turnschuhe Größen 40-44

Allerdings werden auch zur Beschäftigung, der in Fünfeichen untergebrachten Geflüchteten, folgende Gegenstände gern gesehen:

  • Kinder/- und Jugendfahrräder, Roller
  • Fußbälle
  • Basketbälle
  • Volleybälle
  • Ballpumpen
  • 2 kleine Fußballtore

Vielleicht landet ja bei eurem nächsten Weihnachtseinkauf ein Volleyball, oder Fußball mehr in der Tüte.
In Fünfeichen wären diese gut aufgehoben.

Abgeben könnt ihr die Sachen direkt in Fünfeichen werktags von 10-16 Uhr oder einfach jederzeit in den Sammelcontainer vor dem Einfahrtstor werfen. Vielen Dank!

Gemeinsame Pressmitteilung zur Bündnisdemonstration am 24. Oktober 2015

Refugees welcome – mehr, als eine Floskel

Laut, bunt, fröhlich – knapp 400 Menschen haben sich am Samstag (24.10.2015) auf Neubrandenburgs Straßen für die Rechte Geflüchteter eingesetzt. Landesweit eingeladen haben die Initiativen Neubrandenburg hilft, Neubrandenburg sagt Willkommen und Neubrandenburg Nazifrei.

demo24.10.

„Der Ton in Sozialen Netzwerken wird zunehmend rauer, Fremdenfeindlichkeit in der >normalen Bevölkerung< immer offensiver. Dem wollen wir entgegentreten. Engagement ist wichtiger denn je. Wir können dieser Entwicklung nicht einfach zusehen oder, viel schlimmer noch: wegsehen.“ Anna Rosenthal ist Mitinitiatorin der Koordinationsstelle von Neubrandenburg hilft und mitverantwortlich für den Ablauf der Demonstration. „Wir wollten eine fröhliche Veranstaltung. Das haben wir, nicht nur aus unserer Sicht, geschafft. Wir haben viel positives Feedback bekommen. Den wirklich verunsicherten Bürgerinnen und Bürgern kann ihre Angst nur genommen werden, wenn ihnen aufgezeigt wird, wie sie selbst etwas bewegen können.“
Unter dem Motto >>REFUGEES WELCOME – MV heißt seine neuen Einwohner*innen willkommen<<  haben sich BürgerInnen, Organisationen, sowie demokratische Parteien vereinigt, um gemeinsam gegen den immer lauter werdenden rassistischen Mob zu agieren. Kundgebungen verschiedener Initiativen haben aufgerufen, sich für Geflüchtete zu engagieren und nicht zuzulassen, dass rechte Ideologien in die Mitte der Gesellschaft rutschen. „Wir haben heute so viel Zuspruch, so viel Hoffnung von all denen erhalten, die mit uns gekommen sind. Die Mehrheit hier wird nicht zulassen, dass rassistische Propaganda und Stimmungsmache gegen Flüchtlinge unser Zusammenleben vergiftet“, sagt Theresa Stein von Neubrandenburg sagt Willkommen. Auch ihr war der friedliche Gedanke wichtig, den die Demonstration nach außen tragen sollte. „Am Montag laufen als Mvgida getarnte NPD-Funktionäre und deren SympathisantInnen durch Neubrandenburg. Die Veranstaltungsseite auf Facebook ist voll mit rassistischen Kommentaren, Beleidigungen gegenüber Andersdenkenden und Engagierten, sowie Bildern, die einen eindeutig rechten Bezug haben.“
Abed war zusammen mit einem Freund auf der Demonstration. Er lebt seit seiner Ankunft in Neubrandenburg in der Notunterkunft Fünfeichen. „Wir fühlen uns wie Tiere in einem Käfig. Wenn wir auf der Straße sind, sprechen wir nicht mehr auf Arabisch, aus Angst, die Menschen denken, wir seien Terroristen. Aber genau vor denen sind wir geflohen – ich komme aus Aleppo, dort ist Krieg, ich konnte nicht bleiben.“ Das Warten und die Langeweile seien für den Studenten belastend. „Wir wollen nützlich sein, arbeiten. Wir sind nicht zehntausende Kilometer geflohen, um hier Ärger zu machen. Wir wollen ein ganz normales Leben führen. Ohne Angst, sterben zu müssen. Menschen, wie Abed, haben es zunehmend schwerer in Deutschland.
Obwohl die Hilfsbereitschaft groß ist, steigt die Zahl der „Bürgerinitiativen“ gegen AsylbewerberInnen an. „Oft skandieren sie „Asylbetrug“ oder „Asylmissbrauch“, sie sprechen von „Flüchtlingswellen“ – das Wort „Mensch“ ist in ihrem Repertoire nicht vorhanden, solange es sich nicht um eine/n Deutsche/n handelt“, sagt Johannes Peters von Neubrandenburg Nazifrei. „Diese Atmosphäre ist bedrückend. Wir wollen nicht, dass sich die Geschichte wiederholt. Dass Menschen aufgrund ihrer Couleur, ihrer Religion, ihrer Sexualität verfolgt werden. Genau davor fliehen sie. Wir sind in der Lage, diesen Menschen zu helfen. Es wäre eine Schande, es nicht zu tun.“

Fünfeichen braucht Hilfe

Es kommen täglich neue Kleiderspenden. Danke für eure Spendenbereitschaft!

Deshalb werden aber auch täglich Leute gebraucht, die diese Spenden sortieren! Schaut deshalb bitte in den Schichtplan und tragt euch ein! Gerade heute Nachmittag gibt es noch eine große Lücke und wir müssen dringend die Regale für Männer wieder auffüllen.

SOS in der Kleiderkammer Fünfeichen

Heute war in der Kleiderkammer in Fünfeichen Ausgabetag für die männlichen Bewohner.
Alle Spenden wurden ausgegeben, sodass das Kleiderlager nun (an Männersachen) vollkommen leer steht.Wir bitten euch, so schnell wie möglich, folgende Männersachen nach Fünfeichen zu bringen:
  • Männerschuhe ( Größe 40 bis 45)
  • Pullover
  • Hosen
  • Jacken
  • Unterwäsche (bitte vorher Waschen)

Jegliche Kleidung bitte nicht in XL und XXL.

DANKE!